Automatische MySQL-Backups: Aufbewahrung und Wiederherstellung
Konsistente MySQL-Dumps planen, Kopien schützen und Wiederherstellung testen.
Konsistente MySQL-Dumps planen, Kopien schützen und Wiederherstellung testen.
Grenzen
mysqldump --single-transaction --quick eignet sich für InnoDB; bei nichttransaktionalen Tabellen oder parallelen DDL-Änderungen ist kein einheitlicher Stand garantiert. Konfiguration, Geheimnisse und hochgeladene Dateien ebenfalls sichern. Für große Datenbanken physische Backups oder MySQL Shell prüfen.
Ablauf
Ein eigenes Konto mit nötigen Rechten und geschützter Zugangsdaten-Datei verwenden. In Bash umask 077 und set -euo pipefail setzen, eine temporäre Datei im Zielverzeichnis anlegen, mysqldump --defaults-extra-file=/pfad/credentials.cnf --single-transaction --quick --routines --events --triggers --databases app_db über gzip -c dorthin leiten, gzip -t ausführen und erst dann umbenennen. Die Optionsdatei muss erste Client-Option sein. Temporäre Dateien bei Fehlern entfernen.
Aufbewahrung und Alarm
Cron oder systemd timer mit Status, Dauer und Größe überwachen. Nur Dateien mit dem vorgesehenen Muster nach gewählter Frist löschen. Verschlüsselte externe Kopien mit getrennten Rechten halten und bei Dump-, Kompressions- oder Übertragungsfehlern alarmieren.
Restore-Probe
gzip -t prüft Kompression, nicht SQL-Inhalt oder Vollständigkeit. Regelmäßig in isolierte Datenbank zurückspielen, Tabellen und Anwendung kontrollieren und Dauer messen. Für Wiederherstellung zu einem Zeitpunkt ist ein getesteter Binlog-Plan nötig.
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